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| Glossar |
Feigen sind die birnenförmigen Scheinfrüchte des Feigenbaums der Familie der Maulbeerengewächse (Moraceae), die im Inneren viele Steinfrüchtchen enthalten. Sie werden durch Trocknung konserviert (Trockenobst). Feigen sind reich an Phosphor, Kalzium, Spurenelemente und besitzen einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Sie regeln die Verdauung und wirken blutreinigend.
Unser Apfel war im Orient nicht bekannt, deshalb wird in der jüdischen Haggadah betont, dass die verbotene Frucht im Garten Eden kein Apfel, sondern eine Feige war. Feigen sind im Alten Testament das Symbol des Volkes Israel und seiner Vermehrung. Im alten Rom gehörten die Feigen zu den Geschenken am Janustag, um anzudeuten, daß kein trauriges Ereignis im neuen Jahr erlebt werden soll. |
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| Fenchel und Feigen im Pergament gebacken |
Zutaten (für 6 Portionen)
1 1&Mac218;2 mittelgroße Fenchelknollen
2 Feigen (getrocknet)
200 g milden Schafsfeta
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1&Mac218;2 Chilischote
1 TL Kardamomkörner
3 EL Olivenöl, Salz
6 Blätter DIN A4 Pergamentpapier
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Den Fenchel putzen und in Viertel schneiden. Wenn vorhanden, das Fenchelgrün klein schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und würfeln. Anschließend die Chilischote entkernen und klein schneiden.
Nun die Feigen mit der Schale in Würfel schneiden und den Schafsfeta grob zerdrücken. Die Pergamentblätter auf der Innenseite etwas ölen oder buttern und die Fenchelstücke über Dampf vorgaren. In der Zwischenzeit den Kardamom mit der Chilischote, den Zwiebeln und dem Knoblauch kurz glasig anschmoren, die Feigen dazugeben und eventuell das Fenchelgrün. Salzen und mit dem Feta mischen. Vom Feuer nehmen. Auf je ein Pergamentblatt ein Fenchelviertel setzen und etwas Feigen-Füllung draufgeben. Die Pergamentpapiere um die Füllung falten und bei 200° Grad Celsius 10 bis 15 Minuten im Ofen backen. Mit der Schere oben aufschneiden und heiß servieren.
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Zutaten (4 Personen):
1/2 l Milch
1 Vanilleschote
1 EL Kastanienhonig
75g Rosinen
2 EL Rum
0,1 l Sahne,
4 frische Feigen,
brauner Zucker |
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1/2 Liter Milch mit 1 Vanilleschote aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und vorsichtig 5 schaumig geschlagene Eigelbe unterrühren. Die Creme bei niedriger Temperatur auf dem Herd oder im Wasserbad so lange mit dem Handmixer aufschlagen, bis sie dick wird. Einen Esslöffel Kastanienhonig (oder mehr nach Geschmack) unterrühren und vom Herd nehmen; etwas abkühlen lassen. 75g (ca. 5 EL) Rosinen grob hacken, in 2 EL heißem Rum einweichen. 0,1 l Sahne (ca. 6 EL) schlagen und mit den Rosinen unter die Creme ziehen. In eine Form füllen und gefrieren.
4 frische Feigen waschen, aber nicht schälen, und so aufschneiden, dass sie sich wie eine Blüte öffnen. Auf einen feuerfesten Teller setzen, mit braunem Zucker (etwa 3 EL) bestreuen und im heißen Ofen karamellisieren lassen. Noch warm um das Eis herum anrichten.
Diese hohe Form ist übrigens die typisch orientalische Art, Eis zu servieren, die bis nach Indien reicht. Die indischen Formen, in denen das Eis gefroren wird heißen "kulfi"; es gibt sie aus Aluminium und mittlerweile auch aus Plastik
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