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| Glossar |
| Das Wort Melone stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Großer Apfel". Die Melone Cucumis melo, auch Melo sativus, ist jedoch kein Obst, sondern ein Gemüse. Sie gehört zur Familie der Kürbisgewächse, zu der auch Kürbis, Zucchini und Gurken zählen. Es gibt viele Varietäten. Aufgrund der Fruchtmerkmale werden drei Hauptgruppen unterschieden: Cantaloupmelone, Netzmelone und Wintermelonen. Die Sorten dieser Gruppen können untereinander gekreuzt werden. In Frankreich findet man hauptsächlich die Charentais-Melone, die Galia-Melone wie auch vereinzelt die Gelbe Kanarische und die Olivgrüne Melone. Eines haben alle gemeinsam: Sie müssen reif gepflückt werden. Sie reifen, wenn sie geerntet sind, nicht nach. Ihr Zuckergehalt nimmt sogar ab. Sie werden weicher, nicht besser. |
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| Charentais-Melone |
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| Melonensuppe mit Krebsschwänzen |
Zutaten:
Und der Duft reifer Melonen weckt die Erinnerung an die Märkte Südfrankreichs - Sie benötigen nur noch etwas Muscat de Rivesaltes oder einen Schuß Portwein und haben eine köstliche Vorspeise im Sommer. |
| Auch sehr lecker ist eine kalte Suppe: Die Melonen halbieren, Kerne und Fäden in ein Sieb auskratzen und ausdrücken; diesen aromatischen Saft sollte man nicht verschwenden. Pro Portion fünf Kugeln ausstechen und kaltstellen Das restliche Melonenfleisch mit dem Saft, Joghurt und etwas weißem Portwein mixen. Mit Salz, Pfeffer und ein wenig Cayenne pikant abschmecken. Vor dem Servieren kühlen und gehackte Minze unterrühren. Mit den Kugeln und Minzblättern dekorieren. Wer mag, kann auch Krabben oder Krebsschwänze dazugeben. |
| Suprême vom Steinbutt mit Charentais-Melonenjus |
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Zutaten:
1 größeren oder 2 kleine Steinbutt (2 - 3 kg, den Fisch vom Händler filetieren lassen), 2 Charentais-Melonen, 75 g Butter, 400 ml Kalbsfond, Salz, Pfeffer, eventuell 50 g angeröstete Pinienkerne |
Für die Charentais-Melonenjus: Die Melonen halbieren und mit einem Löffel die Kerne ausschaben. Das Fruchtfleisch herauslösen und in Stückchen schneiden.
Butter in einer Pfanne schmelzen, die Fischfilets nacheinander anbraten, salzen, pfeffern und im Backofen bei 70 Grad warm stellen. In den Bratrückstand den dunklen Kalbsfond gießen, um die Hälfte einkochen lassen und die Melonenkugeln zum Erwärmen dazu geben.
Die Fischfilets auf Teller legen und mit der Charentais-Melonenjus umgießen. Wer es mag, kann die gerösteten Pinienkerne darüberstreuen.
Als Beilagen passen dazu: gedünsteter Sommerspinat und Rote-Beete-Nudeln oder sautierter Lauch und roter Reis aus der Provence.
Das Rezept stammt von Toni Krank, 'Restaurant Hardthaus', Kraiburg am Inn. |
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